Keiner darf deine Daten missbrauchen, sie gehören dir. Das heißt, dass deine persönlichen Daten, wie deine Adresse oder auch deine Telefonnummer, nicht von anderen Leuten genutzt werden dürfen und gegen Missbrauch geschützt sind. Datenschutz bedeutet also Schutz von personenbezogenen Daten

Was sind personenbezogene Daten?

Personenbezogene Daten sind persönliche oder sachliche Informationen und Angaben zu einer bestimmten Person. Es geht um folgende Angaben:

  • dein Name, Alter und Geburtsdatum
  • deine Adresse, Telefonnummer und E-Mail
  • deine Kontonummer, Ausweisnummer

Außerdem schützt das Datenschutzgesetz besonders sensible Daten, z.B.:

  • Ethnische Herkunft
  • Religiöse und weltanschauliche Überzeugung
  • Krankendaten
  • Informationen zum Sexualleben

Wer darf deine Daten nutzen?

 

Wie schütze ich mich vor Viren?

Was ist ein Computerwurm?

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Was sind Bots und Botnetze?

Anti-Viren-Software – warum?

Du brauchst eine Anti-Viren-Software oder auch Virenscanner genannt, um deinen Rechner vor Computerviren zu schützen. Er durchsucht deinen Rechner nach Viren und passt gleichzeitig auf, dass sich kein neuer Virus einnisten kann.

Doch Achtung: Du musst deinen Virenscanner regelmäßig aktualisieren, also ein Update starten, damit auch die neuesten Viren erkannt werden! Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, dann musst du außerdem dein Betriebssystem auf dem neuesten Stand halten. Dafür kannst du im Windows-Sicherheitscenter „automatische Updates“ aktivieren. Das Sicherheitscenter findest du unter Start > Programmzugriff > Standards.

Leider ist auch das nicht hundertprozentig sicher. Deshalb solltest du wichtige Dateien auf einem USB-Stick oder einer Festplatte speichern. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, Dateien mithilfe eines Online-Speichers wie dropbox.com abzusichern.

Wofür brauche ich eine Firewall und wie funktioniert sie?

Eine Firewall (engl.: Brandmauer) bewacht die rund 65.000 Ports des Computers. Ports sind die Schnittstellen zum Rechner. Alle Daten, die in den Computer ein- oder ausgehen, laufen durch diese „Türen“. Einige Daten dürfen durch bestimmte Ports laufen, anderen sollte man es besser verbieten, damit kein Schaden angerichtet werden kann. Die Firewall ist also eine Art Türsteher für deinen PC.

Die Firewall schützt vor unerlaubter Fremdnutzung, überwacht den Datenverkehr und beschränkt den Netzzugriff nach festgelegten Regeln. Bei aktuellen Betriebssystemen, z. B. Windows 10, wird eine Firewall mitgeliefert, die diese Grundfunktionen erfüllt. Auch viele Router haben eine Firewall-Funktion und sorgen damit für zusätzlichen Schutz.  

Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du zusätzlich eine vollwertige Firewall-Software installieren. Du kannst sie kostenlos im Internet herunterladen.

Zusammenfassung: Was kann ich gegen Viren tun?

Sehr viel. Halte dein Betriebssystem und deine Antivirensoftware immer auf dem aktuellsten Stand. So schützt du deinen Rechner vor bösartiger Software.

  • Anti-Viren-Software installieren und regelmäßig aktualisieren
  • Firewall-Software installieren und regelmäßig aktualisieren
  • Vorsicht bei E-Mails mit unbekanntem Absender: keine Links oder Dateianhänge öffnen
  • Sichere Passwörter verwenden
  • Betriebssystem regelmäßig aktualisieren (bei Microsoft Windows: automatische Updates aktivieren)
  • Regelmäßige Sicherheitskopien von privaten Dateien auf externen Datenträgern (z.B. DVD oder USB-Stick)
  • Gesundes Misstrauen bei allen Aktivitäten im Internet

Bestimmt willst du nicht nur zu Hause surfen, sondern auch wenn du unterwegs bist. Über dein Smartphone ist das leicht und eigentlich überall möglich. Wenn du mit deinem Laptop unterwegs bist und surfen willst, gibt es viele WLAN-HotSpots. Das sind Bereiche, in denen viele Menschen das gleiche WLAN-Netz benutzen können, um ins Internet zu kommen.

Solche HotSpots findest du u. a. in Cafés, Restaurants oder in Flughäfen. Um über so ein WLAN-Netz surfen zu können, brauchst du einen Benutzernamen und ein Passwort. Beides bekommst du vom Betreiber des HotSpots.

Hinweis: Durch das Surfen an öffentlichen HotSpots kann eine Person versuchen, auf die Daten deines Computers oder Smartphones zuzugreifen oder deine Passwörter abzufangen. Das ist möglich, wenn die Person über denselben WLAN-HotSpot wie du im Internet ist.

Davor bist du nur geschützt, wenn der HotSpot-Betreiber eine verschlüsselte Verbindung anbietet. Wenn du die Wahl hast, solltest du auf eine verschlüsselte Verbindung bestehen. Bei unverschlüsselten Netzen solltest du darauf achten, welche Seiten du besuchst und welche Daten du dort eingibst.

Unsere Tipps für dich

Im Folgenden findest du ein paar Tipps, worauf du beim Surfen in öffentlichen Netzen und Internetcafés achten solltest, damit im Anschluss nicht das böse Erwachen kommt.

  • Du solltest dich nur mit WLAN-Netzen verbinden, die ein Passwort verlangen und nach dem WPA2-Standard verschlüsselt sind. Alte Standards wie WPA oder WEP sind für Profi-Hacker leicht zu knacken. WPA steht für „Wi-Fi Protected Access“. Dabei handelt es sich um eine Verschlüsselungsmethode, die sicherer ist als der Vorläufer WEP (Wired Equivalent Privacy). Seit 2004 gibt es den Nachfolger WPA2, der noch sicherer sein soll.
  • Dein Computer sollte mit einem aktuellen Antivirenprogramm geschützt sein, zum Beispiel mit AntiVir.
  • Deine Dateifreigaben sollten vor dem Surfen deaktiviert werden. Wenn du einen Mac hast, dann rufe die Systemeinstellungen und dann “Freigaben” auf. Dort kannst du den Punkt Freigaben deaktivieren. Wenn du einen Windows-Computer hast, rufst du die Freigabeeinstellungen wie folgt auf: Start -> Systemsteuerung -> Netzwerk- und Freigabecenter -> Erweiterte Freigabeeinstellungen ändern
  • Nach dem Surfen sollten deine Internetspuren, die vom Browser gespeichert worden sind, gelöscht werden. Dies betrifft insbesondere den Verlauf, die Cookies und Passwörter. Viele Browser haben dafür eine einfache Funktion. Bei Firefox löscht man die Daten wie folgt: Menü „Firefox“ -> „Einstellungen“ -> „Datenschutz“ -> „Die gesamte bisherige Chronik löschen“. Alle Häkchen setzen, um die gespeicherten Daten zu entfernen.
  • Wichtige Daten, zum Beispiel private E-Mails, sollten nur auf sicheren Seiten aufgerufen werden, die mit „https://“ beginnen und bei vielen Browsern mit einem Schlüsselsymbol gekennzeichnet sind. Sensible Informationen, wie z. B. deine Kontonummer oder deine Adresse, sollten gar nicht oder nur in Ausnahmefällen in Internetcafés übertragen werden. Mehr Sicherheit bieten dir Websticks oder UMTS-Datenkarten, die den Funkverkehr verschlüsselt übertragen.


Hast du auch schon von Cookies, Pop-Ups oder Add-Ons gehört? Was ist das eigentlich genau? Hier kannst du nachlesen, was sich hinter den Begriffen Cookies, Pop-Ups und Add-Ons verbirgt. Wir erklären dir, was du dabei beachten musst und was dir im Internet weiterhilft.

Cookies

Pop-Ups

Add-Ons

Wenn dein Rechner nicht mehr richtig arbeitet, Viren dir das Leben schwer machen oder Dateien aus Versehen im Papierkorb landen, wäre eine Zeitmaschine in die Vergangenheit genau das Richtige!

Hier erfährst du, wie du deinen Computer auf genau eine solche Zeitreise schicken und sogar verlorene Daten aus dem Nichts zurückholen kannst.

 

Betriebssystem zurücksetzen – warum?

Vorgehen unter Windows

Klick – und weg! – So rettest du verlorene Dateien

Kostenlose Recovery Programme

Heute kann fast jeder unbemerkt mit dem Smartphone Videos von dir und anderen machen. 

Und nicht immer sind diese Videos nett oder lustig. Manche sind sogar ganz schön erniedrigend und werden über das Internet in sozialen Netzwerken, wie z. B. Facebook oder auf Videoportalen wie YouTube, online gestellt. In Chats und sozialen Communities geht das Geläster und Ausgrenzen dann weiter. Diese Art der Bloßstellung im Internet nennt man „Cyber-Mobbing“.

Die Opfer stehen oftmals mit ihrem Problem ganz alleine da. Sie leiden still und sehen keine Chance, den gemeinen Attacken zu entkommen. Sie sind eingeschüchtert und scheuen sich in der Regel davor, Eltern oder Lehrer um Hilfe zu bitten.

Unsere Tipps für dich

Wenn du selbst oder einer deiner Freunde von Cyber-Mobbing betroffen ist, könnt ihr folgendes dagegen unternehmen:

  • Bei den meisten Anbietern kannst du unerwünschte Personen sperren oder sie zumindest bei den Moderatoren melden
  • Sprich mit einem Erwachsenen darüber, aber auch mit Freunden.
    In ganz schlimmen Fällen kannst du dich auch an die Polizei wenden.
  • Mach Kopien von den Cyber-Mobbing-Angriffen, so hast du Beweise in der Hand
  • Hilf anderen, die gemobbt werden.
  • Vor allem: Lass dich nicht zum Opfer machen, denn das bist du nicht!
  • Lass dir von der bundeseinheitlichen Hotline für Kinder und Jugendliche bei Gewalt, Bedrohung, Mobbing und Erpressung helfen.
Falls du noch Fragen zum Thema „Cyber-Mobbing“ hast, kannst du auf juuuport nach einer Antwort suchen oder dir von den Scouts helfen lassen. Außerdem ist mobbing-schluss-damit eine hilfreiche Seite, wenn du gemobbt wirst oder anderen helfen möchtest.

Hier findest du einige hilfreiche Tipps, wie du dich im Internet verhalten und was du lieber lassen solltest. Diese Spielregeln für das Internet sind wichtig, um Mobbing im Netz zu verhindern.

Das kannst du tun
  • Veröffentliche persönliche Angaben in Online-Communities nur eingeschränkt (zum Beispiel nur sichtbar für deine Freunde)
  • Lade nur Videos oder Fotos hoch, bei denen du sicher bist, dass sie keiner gegen dich verwenden kann
  • Schließe neue Bekanntschaften im Internet nur mit Vorsicht (du weißt nie, wer hinter dem anderen Bildschirm sitzt)
  • Wenn du Opfer einer Mobbing-Attacke wirst, wende dich umgehend an eine Bezugsperson (Eltern, Lehrer, Geschwister, Freunde) Wenn du das Gefühl hast, belästigt zu werden, blockiere oder melde diese Person
Das lass lieber sein
  • Lade keine freizügigen Fotos oder Videos von dir und deinen Freunden hoch! Das Internet vergisst nie! Auch nach Jahren können deine Fotos gefunden werden
  • Achte beim Chatten darauf, dass du nicht zu viel Privates verrätst (Adresse, Handynummer, Kontonummer etc.)
  • Vertraue keiner Internetbekanntschaft: Du weißt nie, wer sich dahinter verbirgt Schließe dich keinen Mobbing-Gruppen an! Nach dem Prinzip: Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu

 

Mit wem chattest du gerade? Kennst du wirklich alle Personen, mit denen du dich online unterhältst? Wenn du im Netz von jemandem kontaktiert wirst, der die unbekannt ist, könnte es sich um „Cyber-Grooming“  handeln, also der gezielten Ansprache von Kindern und Jugendlichen im Netz mit dem Ziel des sexuellen Missbrauchs.

Überwiegend stehen hinter solchen Kontaktaufnahmen sexuelle Interessen von Pädophilen, also Menschen mit besonderem Interesse an Minderjährigen. Somit ist es eine Form der sexuellen Belästigung. Belästigungen finden in Internetforen, Chats und sozialen Netzwerken statt. Oft melden sich die Täter mit falschen Identitäten in der Community an, also einem Fake-Profil, und versuchen Vertrauen zu ihren Chatpartnern aufzubauen und sich anzufreunden. Die Täter können sowie männlich als auch weiblich sein und geben sich zum Beispiel als eine gute Freundin oder als ein älterer guter Freund aus. Dabei sprechen sie mit ihnen über ihre Probleme und nutzen die Gutgläubigkeit der Opfer aus.

Nicht selten verlangen die Täter Bilder, meist intime private Aufnahmen und Details. Sie haben das Ziel, sich auch im echten Leben mit den Opfern zu treffen und sich an ihnen zu vergehen. Sei vorsichtig beim Chatten! Du weißt nie mit Sicherheit, wer tatsächlich an der Tastatur sitzt.

Wie soll ich vorgehen, wenn ich Opfer von Cyber-Grooming geworden bin?

Wichtig ist, dass du weißt, dass es dir nicht peinlich sein muss, über dieses Thema zu sprechen. Vielen anderen geht es genauso wie dir! Auch wenn es zunächst ein unangenehmer Gedanke sein kann, nachdem du mit jemandem darüber gesprochen hast, geht es dir viel besser.

  • Sprich mit deinen Eltern oder einem Freund/ einer Freundin über das, was passiert ist
  • Sichere zunächst Beweise, indem du Screenshots erstellst
  • Gib eine Rückmeldung an den Betreiber des Chats oder des sozialen Netzwerkes
  • Blockiere die Nachrichten von der Person, die dir nachstellt
  • Wende dich zusammen mit deinen Eltern an die Polizei

Worauf muss ich achten?

Die meisten Täter verfolgen meist ein Muster. Zu Beginn wird der Kontakt aufgebaut. Es werden an verschiedene unterschiedliche Chatpartner Nachrichten verschickt. Sobald ein User, also ein potentielles Opfer, darauf eingeht, werden persönliche Nachrichten verschickt. Dies schafft eine Vertrauensbasis. Die nächste Ebene ist die Bekanntgabe von privaten Kontaktmöglichkeiten wie Email-Adresse und Handynummer oder Adresse. Es kann sogar sein, dass ein Wechseln in einen anderen Chat vorgeschlagen wird. Für Täter sind Chats dann besonders interessant, wenn sie nicht überwacht werden.

Unsere Tipps für Dich
  • Bleib bei neuen Kontakten im Internet immer skeptisch und vorsichtig
  • Versuche so wenig wie möglich über dich und dein Privatleben zu erzählen
  • Glaub nicht alles, was dein Chatpartner dir erzählt
  • Bevor du dich verabredest, telefoniere doch vorher. An der Stimme kannst du erkennen, ob es sich um einen älteren Menschen handelt
  • Wenn du dich zu einem Treffen verabredest, geh nach Möglichkeit nur in Begleitung eines Freundes
  • Informiere deine Familie/ Freunde über das Treffen mit Ort und Zeitpunkt, damit sie notfalls wissen, wo du bist
  • Erzähl deinem Chatpartner, dass du deiner Familie oder deinem besten Freund/in von dem Treffen erzählt hast
  • Das Treffen sollte nur tagsüber an belebten Orten stattfinden
  • Hab dein Handy griffbereit und bitte eine Freundin, dich während des Treffens einmal anzurufen
  • Lass dir von der bundeseinheitlichen Hotline für Kinder und Jugendliche bei Gewalt, Bedrohung, Mobbing und Erpressung helfen

In sozialen Netzwerken, wie z.B. bei Facebook, kommt es vor, dass Leute in ihrem Profil falsche Angaben über sich selbst machen. Manche geben sich als ganz andere Personen aus, andere laden geklaute Bilder hoch oder schummeln bei ihrem Geburtsjahr. Solche Profile werden „Fake-Profil“ genannt.
Je einfacher das Anmelden in einer Online-Community funktioniert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, auf ein solches Fake-Profil zu stoßen. Auf den ersten Blick ist es schwer, falsche Identitäten von ernst gemeinten Profilen zu unterscheiden.

Warum werden Fake-Profile erstellt?

Es gibt folgende Gründe, ein Fake-Profil zu erstellen:

  • Ältere Personen möchten Kontakt zu Kindern aufnehmen (auch Cyber-Grooming genannt)
  • Kriminelle möchten ihre Opfer ausspionieren, abzocken oder Daten stehlen
  • Chancen bei Online-Flirts sollen erhöht werden
  • User wollen sich einen Spaß erlauben (siehe auch Cyber-Mobbing)

Was kann ich tun?

Wenn du glaubst, dass sich jemand ein Fake-Profil zugelegt hat, um dein Vertrauen zu gewinnen, solltest du unbedingt mit einem Erwachsenen darüber sprechen. Außerdem solltest du den Fall einem Moderator des Netzwerks oder Chats melden.

 

 

Er kann die Echtheit des Profils testen und es gegebenenfalls löschen. Dies gilt auch, wenn jemand in deinem Namen in einem sozialen Netzwerk unterwegs ist und falsche Bilder und Informationen über dich verbreitet.
Ein Fake-Profil ist kein Scherz und kann zu ernsthaften Konsequenzen führen, wenn du darauf hereinfällst oder selbst eines erstellst. Lass dich nicht täuschen und täusche keinen anderen – sei einfach du selbst.

 

Unsere Tipps für dich
  • Bleib bei neuen Kontakten im Internet immer skeptisch und vorsichtig
  • Glaub nicht alles, was dein Chatpartner dir erzählt
  • Gib möglichst wenig über dich und dein Privatleben preis
  • Bevor du dich verabredest, telefoniere doch vorher. An der Stimme kannst du erkennen, ob es sich um einen älteren Menschen handelt
  • Lass auch deine Freunde wissen, wenn du auf ein Fake-Profil hereingefallen bist, damit sie nicht den gleichen Fehler machen
  • Lass dir von der bundeseinheitlichen Hotline für Kinder und Jugendliche bei Gewalt, Bedrohung, Mobbing und Erpressung helfen