Mit Freunden chatten, tolle Fotos und Videos teilen und dich online über aktuelle Themen informieren, geht hervorragende über soziale Netzwerke. Social Media heißt es auf englisch.

Wir möchten dir hier eine Auswahl an sozialen Netzwerken vorstellen:

 

 

 

 

Bist du in den Sozialen Medien aktiv und kennst du dich gut aus? 

Dann sind dir wahrscheinlich Angebote wie Instagram, Snapchat, Whatsapp, Twitter, Pinterest oder Facebook bekannt, auf denen du dich mit deinen Freunden auszutauschen und interessante Inhalte teilen kannst. Doch genau wie überall sonst, gibt es auch hier Regeln. Damit du sicher in Sozialen Netzwerken unterwegs sein kannst, macht es Sinn diese Gefahren zu kennen. Darauf solltest du achten:

Pass auf deine Daten auf.

Sei vorsichtig damit, wem du im Internet deinen echten Namen oder deine Adresse verrätst! Soziale

Medien möchten, dass du dich mit deinem richtigen Namen anmeldest. Das macht es aber für Kriminelle viel leichter, dich auszuspionieren. Überhaupt gilt: Sei vorsichtig mit persönlichen Infos! Dinge, die du im Internet von dir preis gibst, werden immer gespeichert. Sie machen es einfach herauszufinden, wer du bist, wo du wohnst und was du gerade tust. 

Sieh dir deine Profil-Einstellungen an. Ist dein Profil öffentlich? Was ist für wen sichtbar? Bei vielen Netzwerken kannst du einstellen, dass nur deine Freunde deine Beiträge sehen. Diese Möglichkeit solltest du nutzen.

Unterhalte dich nicht mit jedem.

Es gibt Erwachsene, die gezielt versuchen, Jugendliche und Kinder in Sozialen Medien anzusprechen. Manche versuchen sogar dich zu einem Treffen zu überreden. Oft sind solche Erwachsene Pädophile, also erwachsene Menschen, die sexuell an Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren interessiert sind. Das ist illegal und du musst diesen Menschen nicht antworten. Wenn dir so etwas passiert, sage immer deinen Eltern oder einer einem anderen Erwachsenen Bescheid, dem du vertraust (siehe auch Cybergrooming).

Pass außerdem auf bei neuen Kontakten. Kriminelle sammeln manchmal so viele Freunde, wie möglich, um die dann auszuspionieren. Wenn du viele Fotos oder persönliche Informationen postest, können sie zum Beispiel sehen, ob gerade jemand zu Hause ist oder nicht. Daran können sie sehen, ob es sich lohnt einzubrechen.

Triff dich nicht mit Fremden.

Triff dich nicht mit Menschen, die du nicht kennst. Wenn doch, dann nie allein und immer an einem öffentlichen Ort, wie einem Café. Wenn du dich doch mit jemandem triffst, sage immer deinen Eltern, oder zumindest einem deiner Freunde, wo du sein wirst und mit wem du dich triffst.

Wenn du viel auf Instagram unterwegs bist, hast du bestimmt schon einmal dieses Zeichen vor einem Wort gesehen: #. Das ist ein Hashtag. Aber wozu nutzt man Hashtags?

verfassungswidrig

Ein Hashtag ist ein Schlagwort. Setzt du unter einem Bild oder Video das Doppelkreuz (#) vor ein Wort, wird das Wort markiert. Dadurch kann dein Beitrag von anderen Nutzern gefunden werden, wenn das Hashtag in der Suche eingegeben wird.

Mache Hashtags, die deine Bilder beschreiben. Dabei solltest du aber nur die wichtigsten Begriffe als Hashtags nutzen und nicht zu viele Schlagworte angeben. Es ist egal, in welcher Sprache du deine Hashtags machst. Wenn du deine Schlagworte in Englisch schreibst, werden mehr Leute deinen Beitrag sehen. Aber auch deutsche Hashtags werden von vielen Menschen gefunden. Gebe am besten schon bekannte Hashtags an, die oft verwendet werden. Außerdem kannst du auch Orte als Schlagworte nutzen.

In sozialen Netzwerken, wie z.B. bei Facebook, kommt es vor, dass Leute in ihrem Profil falsche Angaben über sich selbst machen. Manche geben sich als ganz andere Personen aus, andere laden geklaute Bilder hoch oder schummeln bei ihrem Geburtsjahr. Solche Profile werden „Fake-Profil“ genannt.
Je einfacher das Anmelden in einer Online-Community funktioniert, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, auf ein solches Fake-Profil zu stoßen. Auf den ersten Blick ist es schwer, falsche Identitäten von ernst gemeinten Profilen zu unterscheiden.

Warum werden Fake-Profile erstellt?

Es gibt folgende Gründe, ein Fake-Profil zu erstellen:

  • Ältere Personen möchten Kontakt zu Kindern aufnehmen (auch Cyber-Grooming genannt)
  • Kriminelle möchten ihre Opfer ausspionieren, abzocken oder Daten stehlen
  • Chancen bei Online-Flirts sollen erhöht werden
  • User wollen sich einen Spaß erlauben (siehe auch Cyber-Mobbing)

Was kann ich tun?

Wenn du glaubst, dass sich jemand ein Fake-Profil zugelegt hat, um dein Vertrauen zu gewinnen, solltest du unbedingt mit einem Erwachsenen darüber sprechen. Außerdem solltest du den Fall einem Moderator des Netzwerks oder Chats melden.

 

 

Er kann die Echtheit des Profils testen und es gegebenenfalls löschen. Dies gilt auch, wenn jemand in deinem Namen in einem sozialen Netzwerk unterwegs ist und falsche Bilder und Informationen über dich verbreitet.
Ein Fake-Profil ist kein Scherz und kann zu ernsthaften Konsequenzen führen, wenn du darauf hereinfällst oder selbst eines erstellst. Lass dich nicht täuschen und täusche keinen anderen – sei einfach du selbst.

 

Unsere Tipps für dich
  • Bleib bei neuen Kontakten im Internet immer skeptisch und vorsichtig
  • Glaub nicht alles, was dein Chatpartner dir erzählt
  • Gib möglichst wenig über dich und dein Privatleben preis
  • Bevor du dich verabredest, telefoniere doch vorher. An der Stimme kannst du erkennen, ob es sich um einen älteren Menschen handelt
  • Lass auch deine Freunde wissen, wenn du auf ein Fake-Profil hereingefallen bist, damit sie nicht den gleichen Fehler machen
  • Lass dir von der bundeseinheitlichen Hotline für Kinder und Jugendliche bei Gewalt, Bedrohung, Mobbing und Erpressung helfen

Der Begriff „Stalking“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „belauern“. Stalker sind Menschen, die wiederholt unerwünscht Kontakt zu dir aufnehmen und dich sogar verfolgen. Wenn dies mit Hilfe des Internets geschieht, spricht man vom „Cyber-Stalking“.

Die Täter profitieren hierbei von ihrer Anonymität. Stalker haben verschiedene Gründe, sei es unerfüllte Liebe oder einfach nur Hass. Es gibt verschiedene Formen des Cyber-Stalkings.

Formen des Cyber-Stalkings:

  • Verbreitung von Lügen oder falschen Informationen über das Opfer im Internet, z. B. in Blogs oder sozialen Netzwerken.
  • Onlinebestellungen im Namen des Opfers.
  • Verbreitung intimer Details, privater Fotos, manipulierter Fotos der Opfer Kontaktaufnahme und Belästigung des Opfers oder sogar seiner Freunde Begehen von Straftaten im Namen des Opfers Erstellen von Fake-Accounts im Namen des Opfers.
  • Ausspionieren des Opfers
Unsere Tipps für Dich

Wenn du oder jemand, den du kennst, Opfer eines „Cyber-Stalkers“ geworden ist, könnt ihr Folgendes tun:

  • Sei vorsichtig mit deinen persönlichen Daten im Internet.
  • Teile dem Stalker ausdrücklich mit, dass du keinen Kontakt zu ihm haben möchtest.
  • In vielen Chats oder sozialen Netzwerken kannst du unangenehme Kontakte sperren oder den Moderatoren melden.
  • Speichere alle E-Mails, Nachrichten usw., die du vom Stalker bekommen hast.
  • Wenn du Opfer eines Stalkers geworden bist, solltest du sofort mit deinen Eltern, Lehrern oder anderen Bezugspersonen sprechen.
  • Wenn du konkrete Drohungen bekommen hast, musst du unbedingt zur Polizei gehen.
  • Lass dir von der bundeseinheitlichen Hotline für Kinder und Jugendliche bei Gewalt, Bedrohung, Mobbing und Erpressung helfen. 

 

Social Games spielst du mit oder gegen deine Freunde. Oft gibt es Kontakt
zwischen den Spielern und man kann sich gegenseitig helfen. Social Games sind häufig mit Sozialen Netzwerken verknüpft, zum Beispiel mit Facebook. Beispiele für Social Games sind Dorfleben, Clash Royale oder Quizduell. Die meisten bekannten Social Games kannst du auf deinem Smartphone oder auf einem Tablet spielen. Social Games sind meistens kostenlos. Einige Spielinhalte lassen sich aber auch hinzukaufen, zum Beispiel Extra-Leben bei Candy. Diese zusätzlichen Inhalte heißen dann In-App-Käufe.

Die wichtigsten Merkmale zusammengefasst:
  • Spiele mit oder gegen deine Freunde.
  • Sind häufig mit Sozialen Netzwerken wie Facebook verknüpft.
  • In-App-Käufe möglich.