Die beiden Spiele-Klassiker Tetris und Snake hat wohl jeder von euch schon einmal gespielt. Aber in der Öffentlichkeit? Mit echten Menschen als Spielfiguren? Wie soll das denn gehen? Urban Games: Das bedeutet so viel wie Computerspiele in die reale, physische Welt zu übertragen. Das geht. Und wie das geht, probier’s doch gleich einmal mit deinen Freuden aus!

 

Street-Pong

Die Vorlage ist der Spiele-Klassiker „Pong“. Wer zu langsam ist und den Ball nicht vor dem Aus bewahren kann, verliert. „Pong“ ist aus der Gaming-Welt nicht mehr wegzudenken. Der Spiele-Klassiker ist auch heute noch beliebter denn je und begeistert Kinder wie Erwachsene gleichermaßen. Als ursprüngliches Konsolenspiel ist es natürlich auch längst auf dem Smartphone verfügbar.

Man nehme:

  • 4 leere Pizzakartons oder andere Pappstücke
  • ca. 4 Meter Bindfaden,
  • ein Stück Straßenkreide,
  • einen dicken Textmarker
  • und eine Augenbinde.

Malt mit der Straßenkreide ein großes Quadrat auf den Boden. Dies dient euch später als Spielfeld. Auf zwei Pizzakartons schreibt ihr das Wort „Wand“ (oder englisch „Wall“). Die anderen beiden Kartons beschriftet ihr mit „PONG“. Diese stellen im Spiel die zwei Schläger dar. Befestigt an allen Kartons einen Bindfaden, damit man sie nachher um den Hals hängen kann. Nun kann das Spiel auch schon beginnen.

Spielanleitung
„Street-Pong“ ist für 5 oder mehr Spieler gedacht. Ein Spieler stellt sich in die Mitte eures Spielfeldes. Er ist der Ball und bekommt eine Augenbinde um. Alle anderen Spieler hängen sich die beschrifteten Pizzakartons um. Die zwei „Pongs“ stellen sich mit dem Rücken zum Spielfeld an gegenüberliegende Seiten. Die „Wände“ stehen sich mit Blick zum Spielfeld ebenfalls gegenüber. Sie haben zwei wichtige Aufgaben: Zum einen steuern sie die „Pongs“. Zum anderen dienen sie als Spielfeldbegrenzung. Ein Pong und eine Wand bilden jeweils ein Team. Der „Ball“ läuft nun mit verbundenen Augen umher und versucht an den beiden „Pongs“ vorbeizukommen und somit einen Punkt zu erzielen. Die „Wände“ müssen ihren Teampartnern zurufen, ob diese nach links oder rechts steuern sollen, um den Ball zu „fangen“. Stößt der „Ball“ an den

Rücken eines „Pongs“, so schreit dieser laut PONG. Gewonnen hat das Team mit den meisterzielten Punkten.

Das Spiel macht wirklich großen Spaß und lässt sich auch auf einer kleinen Fläche realisieren. Holt euer Bastelzeug aus der Schublade und raus mit euch auf die Straßen zum urbanen Game „Street-Pong“.

Viel Spaß!